Samstag, 8. Oktober 2016

Mind-Map

Wenn man Stoff für Schüler aufbereitet ist man nicht davor gefeit selbst dazuzulernen... Bis jetzt hab ich Mind-Maps selten verwendet. Das wird sich ändern!

Aber mal von vorne: Im Deutschbuch findet sich eine lächerliche Seite über Mind-Maps. Eine Übung - fertig. Na, so bringt das nix!

Wir haben etliche Mind-Maps geschrieben und angesehen, dann gabs von mir die Zusammenfassung:
Einerseits in Listenform, wie ich es fast immer mache.
Andereseits als Mind-Map. Und... oho! Ich finde die Mind-Map wirklich übersichtlich! Besser als meine übliche Listenform.


Wir haben Liste und Mind-Map gegenübergestellt und - welch Wunder - manche lernen lieber so, andere so:








Mind-Maps über Tiere scheinen mir besonders gut geeignet für den Anfang. Bei Tierthemen muss man nicht lange nach den Unterüberschriften fahnden. Aussehen, Fressen, Wohnraum... lassen sich aus jedem Sachtext recht leicht herausfiltern. Es gibt hier sehr viel Sachbuch-Material, das leicht lesbar ist.  In Spatzenpost und Lux finden sich etwa jedes Monat Poster mit Tieren, die lassen sich sehr gut verwenden:


Macht euch dann aber auch auf die Suche nach anderen Inhalten. Sie liegen sicher im aktuellen Schulalltag auf der Hand:



Das letzte Beispiel hat mit einer klassichen Mind-Map nicht mehr viel gemein. Aber ich finde so streng sollte man die Textgattung in der Grundschule nicht auslegen! Die Schülerin hat sich Gedanken gemacht wie der Inhalt möglichst plakativ darzustellen ist - die Mind-Map war der Impuls. Passt für mich auch!

Kommentare:

  1. Danke für die tolle Anregung!
    Liebe Grüße
    Eva

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  2. Ich verwende Mindmaps auch sehr gerne im Bezug auf Sachtexte. Zum Beispiel zu den Kriterien einer Fabel oder eines Märchens lassen sie sich wunderbar einsetzen. Ebenfalls im Bezug auf Literatur. Habe allerdings auch schon 5er...
    lg

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